Was dir Online Marketing Consultants verschweigen

14 Jan. 2022 | Allgemein

schaefer & friends online marketing consultants

Preisfrage: Wie können dir Agenturen für Performance Marketing oder Social Media Gurus Tipps zu einer Plattform geben, wenn sie nicht mal die Funktionsweise der Plattform kennen?

Ich bin immer wieder überrascht, wie selbstsicher manche Agenturen und Marketing Consultants Behauptungen aufstellen, auf Basis von Informationen, die sie gar nicht haben können.

  • “Mache dieses auf Linkedin, um langfristig zu den Gewinnern zu gehören.”
  • “Poste jene Inhalte auf Instagram, um vom Algorithmus belohnt zu werden.”
  • “Google entwickelt sich in diese Richtung, also müssen wir jetzt XY machen.”

Derartige Aussagen sind viel zu pauschal und ihnen liegt allen dasselbe Problem zugrunde. Darum sehen wir uns dieses Problem mal im Detail an.

Ich möchte die Antwort schon Mal vorweg nehmen:

Wenn du große Budgets von vielen verschiedenen Kunden verwaltest kann es sein, dass du Trends schneller erkennst als andere. ALLES ANDERE ist einfach die grundsätzliche Funktionsweise einer Plattform + die Fähigkeit, Inhalte zu gestalten.

Es gibt seltenst technische Finessen, die geschäfts-entscheidend und gleichzeitig nur einigen wenigen vorbehalten sind. Oftmals sind die Erfolgsformeln wirklich nur ein Instrument für das eigene Marketing und in der Realität genauso austauschbar wie alles andere auch.

Wir zeigen dir, was für dich am meisten Sinn macht.

Nimm gerne Kontakt mit uns auf und wir beraten dich umfangreich!

Das Problem

Kurz gesagt: Dunning Kruger.

Die meisten meinen zu wissen. Und die, die wissen, wissen nur, dass sie nichts wissen und arbeiten stattdessen an ihren Inhalten. (Einige Spezis versuchen das auch zu kombinieren und nennen es seit neuestem “Brand Performance”). Damit wird auch nur schon längst Bekanntes “neu entdeckt”. Also Dunning Kruger..

Das Problem mit vielen Agenturen und Consultants für Performance Marketing liegt darin, dass sie in Wirklichkeit nichts über die Algorithmen der verschiedenen Plattformen im Online Marketing wissen. 

Das ist natürlich kein Vorwurf, da die Unternehmen ihr geistiges Eigentum inzwischen so gut beschützen, wie Coca-Cola seine geheime Rezeptur.

Ein Vorwurf wird allerdings dann gemacht, wenn sich die Agenturen so verkaufen, als wüssten sie über die Funktionsweise Bescheid und hätten den Code geknackt. Das hat bisher nur Zuckerberg persönlich geschafft. Entweder hat der jeweilige Anbieter gar keine Ahnung (Dunning Kruger im positivsten Sinne), wovon er eigentlich spricht oder er betrügt dich absichtlich (er überträgt Dunning Kruger auf dich).

Stell dir kurz die folgende Frage: Was weiß denn meine Agentur bzw. mein Berater WIRKLICH über den Algorithmus einer bestimmten Plattform? Und wie relevant ist dieses Wissen überhaupt im Gesamtkontext?

“Nichts”, muss die einzig logische Antwort lauten. Ausgenommen, es handelt sich dabei um einen ehemaligen Softwareentwickler, der selbst am Algorithmus mitgearbeitet hat und jetzt illegal von Unternehmensgeheimnissen profitiert. Und auch hier ist keine Aktualität des Wissens gewährleistet.

Natürlich gibt es ein paar Vermutungen über die Technologie der Algorithmen, welche sich bewahrheiten und dann als “Best Practice” verpackt werden, meist jedoch nur der verzweifelte Versuch einer Abkürzung zum Erfolg sind.

Ein Beispiel dafür wäre, dass man laut mancher Linkedin Gurus nach jedem Beitrag noch 30 Minuten online bleiben soll, um mit den Leuten zu interagieren und Kommentare zu beantworten. Angeblich belohnt der Algorithmus deine verstärkten Aktivitäten mit einer erhöhten Sichtbarkeit deines Beitrags.

Ob da was dran ist? Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Sich an solche Aussagen zu klammern und auf einzelne Taktiken zu versteifen – statt mehr Wert auf die zugrunde liegende Strategie zu legen – schießt in jedem Fall komplett am Ziel vorbei.

Verstehe mich bitte nicht falsch, das soll hier keine Hassrede gegen Consultants oder Marketingmaßnahmen auf Facebook, Linkedin und Co. sein. Schließlich bieten wir bei Schaefer & Friends ebenfalls Beratungsleistungen dazu an.

Aber ich möchte hier unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass so im Consulting zunächst erstmal nur die grundsätzliche Funktionsweise einer Plattformen nahbar gemacht werden kann und dann anhand von Praxiserfahrung Strategien bzgl. Inhalt herausgearbeitet werden können. Der “Algorithmus” spielt dabei immer nur eine untergeordnete Rolle. Der NUTZER der Plattform steht hier viel mehr im Mittelpunkt als die Maschine hinter der Nutzung.

Wenn man sich zu sehr auf einen einzigen Kanal stützt, über den man obendrein keine Kontrolle hat, kann das schwerwiegende Folgen haben.

Eines der bekanntesten Beispiele aus jüngerer Zeit dafür ist das iOS 14 Update von Apple, das Facebook das Tracking nahezu unmöglich und gut laufende Marketingkampagnen über Nacht wertlos gemacht hat. Naja, wer ausschließlich über technische Manipulation Kunden gewinnt muss früher oder später sowieso echten Marken weichen… die Geschichte ist da sehr klar.

Ähnlich der Verwendung von Website Cookies zum Tracking empfindlicher Daten, war es einem großen Teil der User nicht bewusst oder schlichtweg egal, welche Daten im Hintergrund gemessen und gespeichert wurden – bis zu dem Zeitpunkt, als die DSGVO das ausdrückliche Zustimmen der Verwendung von Cookies verpflichtend gemacht hat.

Nachdem Apple in seinem AppTracking Transparency-Framework vorgegeben hat, dass Nutzer ab sofort dem Tracking der Daten zustimmen müssen, ging es mit vielen Performance Marketingkampagnen steil bergab. 

Die Greyd GmbH, in der ich persönlich den Vertrieb verantworte, setzt auch auf Performance Marketing. Nach dem iOS Update wurden sämtliche Reportings der Plattform sinnlos. Was sich aber nicht verändert hat, waren die Ergebnisse unserer Bemühungen. 

Natürlich können Werbealgorithmen mit gut getrackten Kaufereignissen oder Kontaktaufnahmen zum Unternehmen sehr gut arbeiten. Am Ende zählt bezüglich der Wirksamkeit aber trotzdem zu großen Teilen die Kommunikation der Marke. 

Das macht Greyd sehr gut und nimmt deshalb auch keinen Schaden bei solchen Updates. Hätten wir von vornherein den Kommunikationsprozess aus den Performance Marketing Daten abgeleitet wäre wahrscheinlich unsere gesamte Pipeline eingebrochen. 

Suchmaschinenmarketing bei Google stellt hier übrigens keine große Ausnahme dar. Wenn du mit deiner Website in den unbezahlten Ergebnissen weiter oben positioniert werden möchtest, arbeitest du immer gegen eine Blackbox (die Google Suchalgorithmen).

Selbst bei Google Ads, wo dafür bezahlt wird, dass man ganz oben zu finden ist, haben einige Unternehmen schon böse Erfahrungen gemacht. Ein Beispiel dafür sind Plattformen, auf denen man Flüge buchen kann (z.B. Expedia). 

Googelt man nach “Flug Berlin Barcelona” werden inzwischen die verschiedenen Flugverbindungen direkt in den Google Suchergebnissen angezeigt – ohne auf eine bestimmte Website klicken zu müssen. Für uns als User ist das klarerweise ein großer Bonus, weil es uns die Bedienung und Buchung vereinfacht.

Aber für Unternehmen, die bisher Kunden mit bezahlten Suchanzeigen und organischer Suchmaschinenoptimierung gewonnen haben, ist das ein gewaltiges Problem. Denn sie konkurrieren jetzt mit Google selbst und zwar auf Googles eigener Spielwiese.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Änderung eintrifft, hält es niemand für möglich, dass es tatsächlich mal bergab gehen kann. 

Das grundlegende Problem dabei: Es weiß auch niemand, wie die Zukunft aussehen wird.

Souverän in die Zukunft, mit den richtigen Marketingmaßnahmen.

Wir nehmen uns Zeit, um dein Unternehmen und seine Herausforderungen wirklich zu verstehen. Daraus leiten wir die besten Maßnahmen für dich ab.

Zukunft = Unbekannt

Im Consulting gibt fast jeder gerne seinen Senf über Zukunftstrends, Marktentwicklungen und sterbende Plattformen ab. Derartige Aussagen müssen jedoch immer differenziert und mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden! 

Niemand von außerhalb weiß genau wie sich Algorithmen zukünftig ändern können. Sich mit Agenturen einzulassen, die viel Budget auf Marketingkampagnen setzen und somit deinen unternehmerischen Erfolg von der Entwicklung eines unkontrollierbaren Mediums abhängig machen, ist keine gute Idee.

Selbstverständlich lasse ich dich mit diesem Problem nicht allein im Regen stehen. Schließlich gibt es für fast jedes Problem eine passende Lösung. 

Das MEDIUM erfüllt immer nur eine FUNKTION. Die Kommunikation selbst muss unabhängig davon “funktionieren”. Ein einzelnes Format kann Plattformspezifisch entwickelt werden – ein Radiospot ist nunmal ein Radiospot und ein LinkedIn Post ist ein LinkedIn Post – aber der Kern der Kommunikation darf nicht durch einen Algorithmus bestimmt werden. 

WAS wir tun und WIE wir es tun (unsere Leistung) existiert in der “echten Welt” und daraus wird alles andere abgeleitet. 

Der Algorithmus kann bei einer guten Strategie NUR den grundsätzlichen Verhaltenskodex innerhalb der Plattform vorgeben. Auf Änderungen muss ich im Sinne meiner spezifischen Aktivität auf der Plattform reagieren können, nicht aber meine Kommunikation an sich anpassen. Das wäre fatal.

Die Lösung

Die Lösung dazu ist leicht, aber nicht unbedingt einfach: Lege deinen Fokus auf die Dinge, die du verstehst und auf die du einen direkten Einfluss hast. Dazu gehören in erster Linie dein Unternehmen, deine Strategie und deine Kunden.

Kein digitales Medium ist in seiner Funktion beeinflussbar und schon gar nicht die Algorithmen im Hintergrund. Im Gegensatz dazu kannst du sehr gut bestimmen, wie du deine digitale Kommunikation gestaltest oder über welche Kanäle du mit deiner Zielgruppe in Kontakt trittst – und vor allem: WAS du kommunizierst.

Kommuniziere IMMER WAS du tust und WIE du es tust, bevor du überhaupt über die Plattform nachdenkst.

Mach dich nicht abhängig von einzelnen Medien und lass dir von keiner Agentur und keinem Berater (auch nicht von uns) erzählen, dass sie „wissen, wie Facebook funktioniert“. Ein Dienstleister für digitales Marketing kann höchstens wissen, was bei einem spezifischen Fall bei einem spezifischen Unternehmen funktioniert hat. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass dieselbe Vorgehensweise für jedes andere Unternehmen zu gleichen Ergebnissen führt. 

Bei Schaefer & Friends haben wir uns auf Absatzförderung für B2B Software spezialisiert. Und obwohl diese Positionierung schon recht spitz ist, weichen die Problemstellungen und Strategien unserer Kunden stark voneinander ab. 

Jeder einzelne Fall, jedes einzelne Softwareunternehmen, muss eben individuell betrachtet werden. Alles andere führt maximal zu durchschnittlichen Resultaten. 

Und wer will sich schon damit zufrieden geben?

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OMNEX Europe

Über mehrere Monate hinweg 8-stellige Pipeline durch LinkedIn aufgebaut.

Problem

Online Marketing wurde in der Vergangenheit schon mehrmals ausprobiert, doch leider ohne nennenswerte Ergebnisse.

Ziel

OMNEX Europe möchte erfolgreich auf LinkedIn werben.

Ergebnis

Über mehrere Monate hinweg konnte eine 8-stellige Pipeline durch LinkedIn aufgebaut werden.

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COSMO CONSULT GmbH

Marketingkanal entwickelt, der regelmäßig Kontakte generiert.

Problem

Cosmo Consult Hamburg hatte für die Kundengewinnung Kaltakquise betrieben. Sie wollten Ihre Vertriebskanäle effektiv erweitern, mehrere Kanäle zur Neukundengewinnung zu nutzen.

Ziel

ERP und CRM Software Projektvertrieb von klassicher Akquise um Social Media erweitern.

Ergebnis

Innerhalb von 3 Monaten konnte LinkedIn als Vertriebs- und Sichtbarkeitskanal entwickelt werden, der regelmäßig neue Projektleads generiert.

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swinx

In nur 10 Monaten gigantisches Wachstum von 812% erzielt.

Problem

Keine Erfahrung mit B2B Vermarktung, wollen mit ihrer kreativen Software Lösung wachsen.

Ziel

Product Market Fit erreichen und Traction in der Customer Base aufbauen.

Ergebnis

In nur 10 Monaten konnten wir für swinx ein gigantisches Wachstum von 812% erzielen.

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